Studien: Die Resultate – Grundsätzliches

Intuitiv würde man sagen, dass die Resultate das sind, was die Leute interessiert – und dass dies der spannendste Bereich einer Studie ist. Doch eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall, in diesem Bereich dürften eigentlich kaum Diskussionen entstehen.

Zu den Resultaten gehören eigentlich nur die unveränderten oder verarbeiteten Rohdaten. So ist zum Beispiel die gemessene Durchschnittsgrösse bei Schweizer Männer 1.78m und bei Frauen 1.65m (Quelle: http://www.conviva-plus.ch/?page=2046). Dies ist ein gemessener Fakt, minimal verarbeitet (man hat den Durchschnitt errechnet) und diese beiden Zahlen kann man eigentlich nicht angreifen (ausser man möchte Fälschung der Zahlen vorwerfen). Es ist einfach so.

Hinter diesen beiden Zahlen steckt noch die komplette Methodik, denn WIE diese Zahlen entstanden sind, erfährt man nicht. Die zwei Extreme, die aktuell möglich sind: Sämtliche Schweizerinnen und Schweizer oder aber nur je eine Person wurde vermessen. Die Diskussionen werden sich also eher darum drehen, wie viele Personen vermessen wurden und wie dieser Personen ausgewählt wurden – dies ist aber eine ganz andere Frage. Sobald man die Personen ausgewählt hat und sie misst, wird man aber immer wieder auf das selbe Ergebnis kommen. Und da wir alle auch den Durchschnitt identisch berechnen, ist auch die Verarbeitung der Daten komplett unbestritten. Die Resultate an sich sind also reine Fakten, die man zu akzeptieren hat. Eventuell war aber die verwendete Methodik ungeeignet – in diesem Fall sind natürlich auch die Resultate selbst unbrauchbar.

Teilweise werden aufwändigere Verarbeitungsmethoden verwendet – so kann man nun die Werte der beiden Geschlechter verbinden mit weiteren Werten, die man erhoben hat und so zusätzliche Resultate beschreiben. Hierzu folgt der Artikel „Statistik“ – denn auch die Statistik ist eine Verarbeitung der Daten.

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